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Max-Planck-Institut für extraterrestrische Physik

Das Max-Planck-Institut für extraterrestrische Physik (MPE) ist die größte deutsche Forschungseinrichtung für bodengebundene und weltraumgestützte astrophysikalische Forschung.

Hauptaktivitäten:
  • Entwicklung und Bau von Instrumenten und Satelliten
  • Durchführung großer Beobachtungsprogramme
  • Auswertung, Interpretation und theoretischen Erklärung der Beoachtungsergebnisse im Infrarot-, optischen, Röntgen- und Gamma-Wellenlängenbereich
  • Wissenschaftlichen Analyse umfangreicher Daten aus diesen bodengestützten Programmen und Satellitenprogrammen (z.B. ROSAT)
  • Softwareentwicklung für Anwender (Gastbeobachter)
  • Raumfahrtmissionen: XMM-Newton (ESA), INTEGRAL (ESA), HERSCHEL (ESA), and Dark Universe Observatory (NASA)
  • Himmelsdurchmusterung OmegaCAM für das ESO-VST mit einer Datenrate von mehreren Terabyte/Tag.
  • Co-Initiator des German Astrophysical Virtual Observatory GAVO
GRID-Anwendungen:
  • Zusammenführung von sehr unterschiedlichen Datensätzen
Im Rahmen des GACG-Projekts wird das MPE
  • die Publikation von astronomischen Archiven sowie von Software für die Datendistribution und -analyse koordinieren
  • den großen Nutzen ziehen aus der räumlichen Nähe zu mehreren Konsortialpartnern, darunter dem Rechenzentrum Garching (RZG)
  • Analyseprogramme für verschiedene Datensätze entwickeln
  • einen Vergleich mit großen numerischen Simulationen mit Beobachtungen durchführen
  • numerische Simulationen in simulierte Beobachtungen verwandenln
  • Beobachtungsdatensätze bereitgestellen, die in ähnlicher Weise aufbereitet werden wie die Simulationen (vor allem für Röntgenbeobachtungen)